Digitale Ein- und Ausgänge (Compact)

Das RevPi Compact verfügt über acht digitale Eingänge und acht digitale Ausgänge.

Du kannst auf sie wahlweise mit piControl oder ohne piControl zugreifen: Mit piControl werden sie zyklisch alle 250 µs mit dem Prozessabbild synchronisiert.

Digitale Eingänge

Mit den digitalen 24 V-Eingängen kannst Du Signale, die z. B. von einem Sensor ermittelt werden, an die Steuerung weiterleiten.

Die Eingänge halten eine Spannung von bis zu 36 V aus. Die Schaltschwelle, bis zu der garantiert „low“ gemessen wird, liegt bei 7 V, „high“ wird garantiert ab 10,2 V gemessen. Die Eingänge sind nicht galvanisch getrennt. Zum Anschließen der Masse steht eine eigene Klemme zur Verfügung.

Über jedem digitalen Eingang ist eine LED, die leuchtet, wenn der Eingang „high“ ist.

Eine Entprellung ist in vier Stufen möglich: 25 µs, 750 µs, 3000 µs oder keine Entprellung. Die Entprellung ist nur für alle acht Eingänge gemeinsam einstellbar.

Die Eingänge erkennen eine Übertemperatur (135°C): es erfolgt dann eine Warnung im Kernel-Log und es wird ein Status-Bit im Prozessabbild von piControl gesetzt.

 

Digitale Ausgänge

Anders als die Eingänge sind die acht digitalen 24 V Ausgänge galvanisch getrennt. Somit besteht die Möglichkeit, sie über eine unabhängige Spannungsversorgung zu betreiben. Verwende unbedingt dasselbe Masse-Potenzial, welches die angeschlossenen Sensoren oder Aktoren versorgt. Es kann aber natürlich auch dieselbe Spannungsversorgung wie die des RevPi Compact verwendet werden. Die Spannungsversorgung der digitalen Ausgänge muss mindestens 12 V und darf höchstens 36 V haben.

Die digitalen Ausgänge sind mit einer automatischen Abschaltung bei Übertemperatur geschützt. Diese Abschaltung gilt separat für jeden einzelnen Ausgang.

Über jedem digitalen Ausgang ist eine LED, die leuchtet, wenn der Ausgabewert „high“ ist.

Achtung: die Ausgänge werden von einem Watchdog überwacht und auf „low“ gesetzt, wenn sie nicht alle 9 ms neu geschrieben werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Ausgänge beispielsweise bei einem Systemabsturz in einen sicheren Zustand gebracht werden. Dann leuchten auch ihre LEDs nicht mehr.